WIE UNS BAKTERIEN BEI DER BEHANDLUNG VON ERKRANKUNGEN HELFEN KÖNNEN

Normalerweise denken wir bei Bakterien eher daran wie wir uns davor schützen können und pflegen eher eine gewisse Furcht im Umgang mit unseren kleinen Mitbewohnern.

 

Die „Frankfurter Allgemeine“ hat unlängst in einem Artikel hierüber berichtet und hat die Anzahl der im menschlichen Körper vorhanden Bakterien auf 100 Billionen geschätzt. Hier der Auszug:

„Die bloßen Zahlen sind tatsächlich beeindruckend: An die 100 Billionen Bakterien trägt ein gesunder Mensch mit sich herum, die große Mehrheit davon in seinem Darm. Auch wenn diese allerorten kolportierte Schätzung jüngst von israelischen Forschern auf 40 Billionen reduziert wurde – rein zahlenmäßig sind die genuin menschlichen Zellen den Mikroben noch immer unterlegen.“

Bei dem Vorhandensein dieser großen Anzahl muss jedem vernünftigen Mensch klar sein, dass diese der Gesundheit des Menschen eher nutzen als schaden.

Die Gesamtheit der im Körper vorkommenden Bakterien bezeichnet man im übrigen als das Mikrobiom, wobei man diese örtlich unterscheidet, wie z.B. das Mikrobiom der Mundhöhle von dem Mikrobiom des Darmes u.s.w.

Für die Zukunft der Behandlung von Krankheiten spielen folglich zwei Faktoren eine entscheidende Rolle:

  1. Die Pflege und Unterstützung des Mikrobioms durch die Zufuhr richtig verarbeiteter Nährstoffe mit dem richtigen PH Wert. Hier spielen also natürliche Nährstoffe aller Art und speziell auch die milchsauer vergorenen Lebensmittel eine entscheidende Rolle, weil diese basisch verstoffwechselt werden und somit für ein günstiges Darmmilieu für das gesunde Mikrobiom sorgen.
  2. Durch den gezielten Einsatz von speziellen Bakterien können Krankheiten behandelt werden. Im Mai 2014 haben die Forscher Sonnenburg et.Murray von der Stanford Universty in der Zeitschrift „Nature“ folgende Aussage gemacht: die Bakterienart „Prevotella histicola „unterdrückt bei Ratten komplett die Entzündungsreaktion bei Krankheiten wie z.B.Multiper Sklerose und rheumatoider Arthritis. 

Wir können also davon ausgehen dass die gezielte Mikrobiomforschung viele neue Anregungen bei der Behandlung von Erkrankungen geben wird.

Natürlich gibt es weitere vielversprechende Ansätze bei der zukünftigen Behandlung von Erkrankungen, aber diese schließen sich gegenseitig nicht aus.

Meiner Ansicht nach wird die Kombination aus der Behandlung und Pflege des Mikrobioms mit der Mitochondrialen Medizin die Zukunft in Behandlung und vor allem der Prävention von Erkrankungen die Zukunft gehören.

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