AUF DEN RICHTIGEN RHYTHMUS KOMMT ES AN…..AUCH BEIM ESSEN.. TEIL 1

Bei einem meiner letzten Flüge saß ein netter  Geschäftsmann neben mir und als wir über diese Thema sprachen wurde ihm sofort deutlich, dass er jeden Tag anders ist und eigentlich überhaupt kein Rhythmus beim Essen einhält.

Wie ihm geht es vielen. Beispielsweise gehen  Schülerin und Schüler, berufstätige ohne Frühstück aus dem Haus. Egal in welchem Land, das Thema ist immer das gleiche. Heute Morgen erzählte mir dann eine Frau aus Irland von ihren Gewichtsproblemen und schnell stellte sich heraus, dass sie oft nichts zum Frühstück isst ,häufig müde ist und schnell zunimmt. Das gleiche höre ich sehr oft in meiner Praxis in Berlin.

Man könnte meinen das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, wenn ich abnehmen möchte muss ich doch einfach die Kalorienzufuhr reduzieren. Das ist ein sehr häufiger Trugschluss, der an allen Ecken und Enden viele Menschen in die Problemzonen führt.

Hierzu gibt es viele Gründe, und nach und nach werde ich Ursache in Wirkung in diesem und in dem nächsten Beitrag beschreiben.

Oft unterschätzt: der Einfluss von Insulin

Immer wenn wir Kohlenhydrate in irgendeiner Form zuführen, sei es in Form von Fruktose in der Frucht, Stärke aus verschiedenen pflanzlichen Nahrungsmitteln , Getreide oder Zucker (teilweise auch durch Süßstoffe) wird von speziellen Zellen der Bauspeicheldrüse Insulin in den Blutfluss abgegeben. Insulin entfaltet verschiedene Wirkungen. Die Hauptwirkung bestehet darin, den im Blut ansteigenden Glukoseanteil zu vermindern, indem es hilft, Glukose in die Zellen zu transportieren. Es dient also wie das Inulin der Regulierung des Blutzuckerspiegels.

Appetit oder „Hungergefühl“ wird u.a. durch einen geringen Blutzuckerspiegel ausgelöst.Nahrungsmittel mit einem niedrigen glykämischen Index sorgen für eine geringere Insulinausschüttung und verringern entsprechend den Blutzuckerspiegel langsamer. Aus diesem Grund sorgen Lebensmittel mit einem geringen glykämischen Index dafür, dass man länger satt bleibt.Beispielsweise verlangsamen alle Faserstoffe die Insulinausschüttung.

Da auch ein Zusammenhang zwischen der Menge der Insulinausschüttung über Jahre hinweg sowie der Entstehung von Diabetes Mellitus besteht, können Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index auch das Risiko der Entstehung von Diabetes Mellitus verringern

Steigt der Blutzuckerspiegel schnell an, wird entsprechend mehr Insulin ausgeschüttet.

Die Geschwindigkeit, mit der Zucker in die Blutbahn gelangt wird als Glykämischer Index bezeichnet. Die tatsächliche Menge berücksichtigt zusätzlich die Masse, also die Gesamtmenge, die an Insulin ausgeschüttet wird. Dieses Produkt bezeichnet man als glykämische Last. Je mehr Zucker  z.B. gegessen wird, desto mehr Insulin muss ausgeschüttet werden.

 

Nun ist die Fähigkeit der Zellen , den Zucker zu speichern jedoch begrenzt. Aus diesem Grund werden überschüssige Mengen zu Fett umgewandelt, eine weitere Wirkung des Insulin!

Insulin baut demnach auch Fett auf!

 

 

 

Lassen Sie mich wissen, was Sie darüber denken !

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